Geiselstellungen von der Antike bis zur Neuzeit

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Name
 
0781 Geiselstellung an Karl den Großen durch die Langobarden
Name
0781 Geiselstellung an Karl den Großen durch die Langobarden
Vorausgegangener Konflikt
2. Romzug Karls des Großen
Datum/Zeitangabe
781
Inhalt/Kommentar
Nach dem zweiten Romzug Karls 781 und der Niederlage der Langobarden wird ein neuer Eid geschlossen, bei dem das Herrschaftsgebiet des Papstes aus der Pippinischen Schenkung, das patrimonium Petri, feierlich bestätigt wird. Die Langobarden stellen dabei Adelige als Geiseln.
Quellenangabe
 
#1
Quellenangabe
Andreas von Bergamo, Historia, MGH SS rer. Lang. 1, S. 224.
Quellentext
Igitur subjugata et ordinata Italia, ad Romam perrexit (an. 781); ibidem palatium construxit; deinde terra pacificata et sacramenta data, Pipinus suus filius regendum Italia concessit; ipse vero Karolus post aliquantum tempus Francia reversus est, obsides quoque ducentes secum quicquid Italia majores nati et nobiliores erant.
Quellenart
Chronik
Akteur
 
#1
Name, Titel/Rang
Karl der Große, König der Franken (* 747; † 814)
Rolle
Vertragspartner
Zugehörigkeit
Franken
Dynastie
Karolinger
Religiöse Konstellation
innerchristlich
Art der Übereinkunft
Friedensvertrag
Geltungsbereich
Italien
Weitere Sicherheitsinstrumente
Befristung
(Keine Auswahl)
Personenangaben zu den Geiseln
 
#1
Geschlecht
(Keine Auswahl)
Antritt der Vergeiselung
(Keine Auswahl)
Schicksal der Geiseln
Terminus
Semantisches Feld 'Sicherheit'
deinde terra pacificata et sacramenta data
Terminus 'Übereinkunft'
sacramentum