Geiselstellungen von der Antike bis zur Neuzeit

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Name
 
1014 Geiselstellung an Odalric von Böhmen durch Boleslaw Chrobry
Name
1014 Geiselstellung an Odalric von Böhmen durch Boleslaw Chrobry
Datum/Zeitangabe
1014
Inhalt/Kommentar
Sächsischer Fürstentag. Heinrich berät mit den Fürsten das Schicksal des polnischen Herzogssohnes Miesko, dessen Vater Boleslaw nicht vor dieser Versammlung erschienen war (vgl. Regg. 1839 b, 1840 a). Erzbischof Gero von Magdeburg, der schon früher für die Entlassung Mieskos eingetreten war, warnt eindringlich davor, dies jetzt nach so langer Haft ohne Stellung von Geiseln zu tun. Ein Teil der Fürsten aber, die nach Thietmar l. c. vom Polenherzog bestochen worden waren, setzt die bedingungslose Freigabe durch; Herzog Boleslaw und sein Sohn werden nur zur Treue gegenüber dem Kaiser ermahnt.
Quellenangabe
 
#1
Quellenangabe
Thietmar of Merseberg, Chron. 7.7-8 (PL 139:1367-68)
Quellentext
'Prefatus dux, mille artium scientia plenus, filium suimet Miseconem ad Othelricum, Boemiorum provisorem, misit, ut memores mutuae consanguinitatis se invicem pacificarent et cunctis hostibus suis et maxime cesari pariter resisterent.....si hunc sine obsidibus aut aliis confirmationibus remittitis, ut in posterum fidelis servitii in ambobus careatis.
Quellenart
Chronik
Akteur
 
#1
Rolle
(Keine Auswahl)
Religiöse Konstellation
innerchristlich
Art der Übereinkunft
(Keine Auswahl)
Weitere Sicherheitsinstrumente
Befristung
(Keine Auswahl)
Anzahl der Geiseln
2
Personenangaben zu den Geiseln
 
#1
Geschlecht
(Keine Auswahl)
Antritt der Vergeiselung
(Keine Auswahl)
Schicksal der Geiseln
Terminus