Geiselstellungen von der Antike bis zur Neuzeit

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Name
 
0838 Geiselstellung an Kaiser Lothar I. durch die Stämme der Obodriten und der Wilzen
Name
0838 Geiselstellung an Kaiser Lothar I. durch die Stämme der Obodriten und der Wilzen
Vorausgegangener Konflikt
Grenzkämpfe entlang der Elbe
Datum/Zeitangabe
838
Quellenangabe
 
#1
Quellenangabe
Ann. Bertin., s.a. (ed. Grat. 25-26) [PL115:1382] [MGH, p. 16]
Quellentext
Verum pridem imperatore in Verno uenationem exercente, Adalgarius et Egilo comites, ad Obodritos et Vuilzos a fide deficientes dudum directi, reuersi sunt, adductis secum obsidibus, imperatori subditos deinceps fore nuntiantes.
Übersetzungen
Schon vorher, wahrend der Kaiser noch in Ver jagte, kehrten die Grafen Adalgar und Egilo, welche der Kaiser gegen die abtrünnigen Abodriten und Wilzen vor langer Zeit entsendet hatte, zurück, indem sie Geiseln mit sich führten und von der Bereitschaft dieser Völker zu künftiger Unterwerfung berichteten.
(Quellen zur karolingischen Reichsgeschichte. Zweiter Teil: Jahrbücher von St. Bertin, Jahrbücher von St. Vaast, Xantener Jahrbücher. Neu bearbeitet von Reinhold Rau (Ausgewählte Quellen zur deutschen Geschichte des Mittelalters 6). 3., um einen Nachtrag erw. Aufl. Darmstadt 2002, p. 36-39.
Quellenart
Annalen
Akteur
 
#1
Name, Titel/Rang
Lothar I. (†855), Kaiser und König der Franken
Rolle
Vertragspartner
Zugehörigkeit
Franken
Dynastie
Karolinger
Religiöse Konstellation
Nichtchristen-an-Christen
Art der Übereinkunft
Unterwerfung
Weitere Sicherheitsinstrumente
Befristung
(Keine Auswahl)
Personenangaben zu den Geiseln
 
#1
Geschlecht
(Keine Auswahl)
Antritt der Vergeiselung
ja
Schicksal der Geiseln
Terminus