Geiselstellungen von der Antike bis zur Neuzeit

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Name
 
-0179 Geiselstellung an Prokonsul Tib. Sempronius Gracchus d. Ä. durch die Stadt Munda
Name
-0179 Geiselstellung an Prokonsul Tib. Sempronius Gracchus d. Ä. durch die Stadt Munda
Vorausgegangener Konflikt
Keltiberischer Krieg
Datum/Zeitangabe
-179
Inhalt/Kommentar
Das Zusammenspiel von Besatzung und Geiselstellung ist häufig belegt.
Quellenangabe
 
#1
Quellenangabe
Liv. 40.47.2.
Quellentext
Mundam urbem primum vi cepit, nocte ex improviso adgressus. Acceptis deinde obsidibus praesidioque imposito castella oppugnare, agros urere, donec ad praevalidamaliam urbem - Certimam appellant Celtiberi - pervenit.
Übersetzungen
Er griff zunächst die Stadt Munda unvermutet bei Nacht an und nahm sie im Sturm. Nachdem er Geiseln erhalten und eine Besatzung in die Stadt gelegt hatte, bestürmte er dann die festen Plätze und brannte die Felder nieder, bis er zu einer sehr starken Stadt gelangte - die Keltiberer nennen sie Certima.
Literatur (Auswahl)
Walker, Hostages, Case-Nr. 132.
Akteur
 
#1
Name, Titel/Rang
Tib. Sempronius Gracchus d. Ä, Prokonsul
Rolle
Vertragspartner
Zugehörigkeit
Rom
 
#2
Name, Titel/Rang
Munda, Stadt
Rolle
Vertragspartner
Religiöse Konstellation
(Keine Auswahl)
Art der Übereinkunft
Unterwerfung
Ort der Geiselstellung
Munda
Weitere Sicherheitsinstrumente
Befristung
Nein
Personenangaben zu den Geiseln
 
#1
Geschlecht
(Keine Auswahl)
Antritt der Vergeiselung
ja
Schicksal der Geiseln
Terminus