Geiselstellungen von der Antike bis zur Neuzeit

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Name
 
-0052 Geiselstellung an Prokonsul Gaius Iulius Caesar durch die Stadt Vellaunodunum
Name
-0052 Geiselstellung an Prokonsul Gaius Iulius Caesar durch die Stadt Vellaunodunum
Vorausgegangener Konflikt
Gallischer Krieg
Datum/Zeitangabe
-52
Inhalt/Kommentar
Die Eroberung der Stadt Vellaunodunum stellte nur eine Etappe zur Unterwerfung der Senonen dar. Trotzdem ist zu vermuten, dass Caesar häufiger solche Unterwerfungen einzelner Städte mit Geiselstellung in Rom als Unterwerfung eines ganzen Stammes darstellte. Die Senonen hatten bereits einmal Geiseln gestellt (Caes. B.G. 6.4.2-5), die den Häduern unterstellt worden waren. Da bereits in Caes. B.G. 7.9.4 Zweifel an der Treue der Häduer ausgedrückt worden war, könnten auch deshalb erneut senonische Geiseln genommen worden sein.
Quellenangabe
 
#1
Quellenangabe
Caesar B. G. 7.11.2.
Quellentext
[2] Tertio die missis ex oppido legatis de deditione arma conferri, iumenta produci, sescentos obsides dari iubet.
Übersetzungen
Als am dritten aus der Stadt Gesandte erschienen und sich unterwarfen, befahl er, die Waffen zu strecken, Zugvieh zu liefern und 600 Geiseln zu stellen.
Literatur (Auswahl)
Walker, Hostages, Case-Nr. 222.
Akteur
 
#1
Name, Titel/Rang
Prokonsul Gaius Iulius Caesar
Rolle
Vertragspartner
Zugehörigkeit
Rom
 
#2
Name, Titel/Rang
die Stadt Vellaunodunum
Rolle
Vertragspartner
Zugehörigkeit
Senonen
Religiöse Konstellation
(Keine Auswahl)
Art der Übereinkunft
Unterwerfung
Ort der Geiselstellung
Vellaunodunum
Weitere Sicherheitsinstrumente
Befristung
Nein
Anzahl der Geiseln
600
Personenangaben zu den Geiseln
 
#1
Name, Titel
Bewohner der Stadt Vellaunodunum
Zugehörigkeit
Senonen
Geschlecht
(Keine Auswahl)
Antritt der Vergeiselung
ja
Schicksal der Geiseln
Terminus
Terminus 'Übereinkunft'
deditio