Geiselstellungen von der Antike bis zur Neuzeit

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Name
 
-0025 Geiselstellung an Rom durch iberische Barbaren
Name
-0025 Geiselstellung an Rom durch iberische Barbaren
Datum/Zeitangabe
-25
Inhalt/Kommentar
Die Erwähnung des Kriegsrechtes lässt auf deditio schließen, nach der Rom frei über die Unterworfenen verfügen konnte. In der Mehrheit der Fälle erschien es den Römern opportun, das unterlegene Gemeinwesen unter Auflagen wieder herzustellen, gelegentlich wurde nach einer Dedition - wie hier - das Gemeinwesen auch aufgelöst. Ob wirklich alle in die Sklaverei verkauft wurden, darf bezweifelt werden. Die Geiseln hätten sonst keinen Zweck.
Quellenangabe
 
#1
Quellenangabe
Flor. epit. 2.33.51-52.
Quellentext
[51] Haec per Antistium Furniumque legatos et Agrippam hibernans in Tarraconis maritimis Caesar accepit. [52] Mox ipse praesens hos deduxit montibus, hos obsidibus adstrinxit, hos sub corona iure belli venundedit.
Übersetzungen
[51] Dies erfuhr Augustus durch seine Unterfeldherren C. Antistius Vetus, C. Furnius und M. Vipsanius Agrippa, als er selbst in dem Gebiet von Tarraco, das am Meer liegt, überwinterte. [52] Bald darauf führte er persönlich die Barbaren von ihren Bergen hinab, verpflichtete sie sich durch Geiseln und verkaufte sie nach dem Kriegsrecht in die Sklaverei.
Literatur (Auswahl)
Walker, Hostages, Case-Nr. 251.
Akteur
 
#1
Name, Titel/Rang
Imperator Caesar Divi Filius / Octavian / Augustus
Rolle
(Keine Auswahl)
Religiöse Konstellation
außerchristlich
Art der Übereinkunft
Unterwerfung
Weitere Sicherheitsinstrumente
Befristung
Nein
Personenangaben zu den Geiseln
 
#1
Geschlecht
(Keine Auswahl)
Antritt der Vergeiselung
ja
Schicksal der Geiseln
Terminus